Wir über uns
Unser Heimat- und Kulturverein dient neben der Förderung des Vereins- und Gemeinschaftslebens auch dem Unterhalt und Betrieb des Dorfgemeinschaftshauses.
Für die Verbesserung des Wohnumfeldes und der infrastrukturellen Ausstattung des Stadtteils Oberwittstadt setzt sich der Verein ebenfalls ein.
Des Weiteren verwaltet und pflegt der Verein das Blockhaus und die Steinighütte am Grillplatz in Oberwittstadt.
Der Heimat- und Kulturverein Oberwittstadt e.V. wurde 1996 gegründet. Bei der Gründungsversammlung am 18.06.1996 wurde Gerhard Killian zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Chronik der Vorstände
1. Vorsitzender:
2026-heute: Klaus Schmitt
2016-2026: Simon Meister
2008-2016: Stefan Weber
2005-2008: Patrick Stern
1996-2005: Gerhard Killian
2. Vorsitzender:
2019-heute: Steffen Schmitt
2016-2019: Alexander Volk
2008-2016: Paul Rothengaß
2005-2008: Stefan Weber
1996-2005: Tilman Götz
Der Verein zählt aktuell ca. 100 Mitglieder.
Damit der Heimat- und Kulturverein auch in Zukunft weiter Bestand hat, möchten wir hiermit für eine Mitgliedschaft im Heimat- und Kulturverein werben.
Der Mitgliedsantrag ist unter „Mitgliedschaft“ auf dieser Homepage zu finden.
Artikel zum Heimat- und Kulturverein, aus dem Heimatbuch zu 1250 Jahre Oberwittstadt
Gegründet wurde der Verein am 18. Juni 1996. Der aktuelle Anlass war der damals vorgesehene Erweiterungsbau für das Dorfgemeinschaftshaus und des Feuerwehrgerätehauses. Um diese Maßnahmen stemmen zu können, benötigte man die Bereitschaft der Bürger, bei dem Bau aktiv zu helfen und damit die Kosten zu senken. Von den vorgesehenen Kosten von mehr als 2.500.000 DM sollten ca. 700.000 DM durch Eigenleistungen erbracht werden.
Bei der Gründungsveranstaltung waren 61 Bürger anwesend, von denen 48 sofort ihre Mitgliedschaft erklärten. Tatsächlich wurde unter dem ersten Vorsitzenden, Ortsvorsteher Gerhard Killian, der damals an unzähligen Terminen selbst Hand anlegte, dieses großzügige Bauwerk erstellt, um das uns viele Nachbardörfer beneiden. Diese Arbeiten wurden 1998 abgeschlossen und das Gebäude eingeweiht.
Am 25. Oktober 1996 wurde der „Heimat- und Kulturverein Oberwittstadt e.V.“ in das Vereinsregister des Amtsgerichts Adelsheim eingetragen. In seiner Satzung benennt der Verein die Förderung des Gemeinschaftslebens als seine Aufgabe. Die örtlichen Vereine sollen bei ihrem Engagement in den Bereichen Kultur, Brauchtum und Sport unterstützt werden, damit hier eine Stätte für Bürgertreffs und Bildungsveranstaltungen entsteht, wo Vorträge, kulturelle Darbietungen, Ausstellungen und Kurse stattfinden können. Nach wenigen Jahren erreichte der Verein eine Mitgliederzahl von knapp über 100 und hat sich auf dieser Zahl bis heute stabilisiert.
Das Dorfgemeinschaftshaus wird heute fast täglich genutzt. Hier finden das Training und die Spiele der TSV-Tischtennisabteilung statt, die TSV-Damengymnastik- und die VHS-Turngruppe sowie der Musikverein treffen sich hier. Es gibt gewerbliche Veranstaltungen – Yoga, Turnen, Tanzkurs – und auch die Möglichkeit, die Räumlichkeiten für familiäre Anlässe zu mieten.
Nach der Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses war die Sanierung des Blockhauses das größte Projekt. Im Jahr 2006 wurde das Dach erneuert, und im Jahr 2020 der Fußboden. Damit ist der Fortbestand des über hundert Jahre alten Gebäudes für weitere Jahrzehnte gesichert. Das Bild zeigt den Zustand nach dem Abbau des alten Daches.
Auch die Außenanlage wurde hergerichtet und eine Grillanlage gebaut. In der Folgezeit wurden dort immer wieder Vereinsfeste gefeiert, traditionell insbesondere am 1. Mai.
Das Blockhaus wird weiterhin von dem Verein gepflegt, genauso wie der Grillplatz auf dem Steinig am ehemaligen Sportplatz. Im letzten Jahr haben Vereinsmitglieder durch eine Reihe von Arbeitseinsätzen die vom Verfall bedrohte Wolfsgrube restauriert. Rings um diese Anlagen werden die Mäharbeiten verrichtet. Im Vereinsheim wurden verschiedene technische Anlagen angeschafft. Der Bau des Spielplatzes und der TSV wurden durch Spenden unterstützt. Wiederholt wurden alle Mitglieder und Freunde des Vereins zu Vorträgen eingeladen und verköstigt, wobei sich diese durch Spenden revanchierten. Zur Finanzierung der Sachausgaben wurden immer wieder Veranstaltungen – beispielweise Konzerte oder Kinoabende – angeboten, deren Eintrittsgelder die Vereinskasse auffüllen.